Ecodesign – gibt’s das auch mit Stil?

von tina kammer / ecodesign at work

Das Geschäft mit dem Ecodesign – lohnt sich das? Schon. Wenn neben dem ganzen Eco auch das Design berücksichtigt wird. Wer als Hersteller bei InteriorPark seine Produkte anbieten möchte, der muss zunächst durch einige brennende Reifen springen. Sowohl was die Bedingungen an die Nachhaltigkeit angeht, als auch bei den Anforderungen an das Design. Denn die Macher von InteriorPark kennen sich aus mit guter Atmosphäre – im weitesten Sinne.

ecodesign
Im ihrem Showroom in Stuttgart stellt InteriorPark Ecodesign mit Stil aus
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Warum wir den Begriff Upcycling hinterfragen sollten

Seit Jahren begegnen uns im Design Schlagworte wie Wiederverwertbarkeit, ressourcenschonend, Ökobilanz, Carbon Footprint, Cradle to Cradle, Recycling, Fair Trade, Abfallvermeidung, Upcycling, Nachhaltigkeit…

Schlagworte, die uns seit vielen Jahren laufend im Umgang mit Design, aber auch im Alltäglichen begegnen. Je mehr wir uns mit dem Thema auseinander setzen, desto komplexer wird es. Zahllose Aspekte spielen eine Rolle – wann darf sich ein Produkt oder eine Herstellungsweise als nachhaltig bezeichnen? Um die Bedeutung der Begriffe wird gerungen, um die Notwendigkeit und Umsetzbarkeit ebenso. Beim Ecodesign, Ökodesign und Design for Recycling bleibt eines dabei oft genug auf der Strecke: das Design! Nicht so bei InteriorPark.

Nachhaltig ohne Kompromisse

Seit 30 Jahren verfolgen die Macherinnen von InteriorPark. die Entwicklung in Sachen Nachhaltigkeit und halten sich und ihre Produktpalette auf neuestem Stand. Die Anforderungen an die Produkte sind hoch.

Die Nachhaltigkeitskriterien, die erfüllt werden müssen, um bei InteriorPark. Aufnahme zu finden, sind u.a.:

  • … Fairer Handel (die Arbeitsbedingungen müssen anerkannten sozialen Standards entsprechen),
  • … Upcycling und Recycling (Rohstoffe eines Produktes müssen aus gebrauchten, defekten oder nicht mehr verwendbaren Abfallmaterialien gewonnen sein),
  • … Lokale Produktion (bei der Herstellung und Verarbeitung wird mit lokalen Anbietern zusammengearbeitet, Arbeitsplätze vor Ort werden erhalten und neue Arbeitsplätze können entstehen)
  • …Handwerk und Qualität (traditionelles Handwerk mit hohem Qualitätsanspruch)
  • …CO2-reduzierter Herstellungsprozess
  • …verwendete Materialien müssen aus biologischem Anbau stammen und
  • …bei der Verarbeitung muss auf umweltschädliche chemische Substanzen verzichtet werden.

... bei höchstem Designanspruch

Was nicht gefällt, das lebt auch nicht lang – es wird schnell aussortiert. Deswegen ist auch der Anspruch an hervorragende Ästhetik sowie an Qualität der Materialien und Verarbeitung ein Anspruch an Nachhaltigkeit.

Low Tech stößt dabei auf High Tech und geht bestenfalls eine ideale Verbindung ein, um Außen – und Innenräume zu verschönern und zu gesundheitserhaltenden Wohlfühlzonen zu machen. Natürliche Materialien wie Filz, Lehm oder auch Pflanzen (z.B. als Wandbespannung, Putz oder lebende grüne Wand) geben hier den Ton an und sorgen durch ihre Eigenschaften die Luft zu filtern und Feuchtigkeit zu regulieren für das passende Raumklima.

Lokal produzierte, energiesparende und qualitativ hochwertige Leuchten rücken hierbei den Raum ins rechte Licht und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Sowohl ästhetische als auch baubiologische Anforderungen werden gleichermaßen berücksichtigt, um den hohen Ansprüchen in puncto Ökobilanz gerecht werden und genügen zu können.

Dicke Luft im Raum? Keine Chance!

Über die Autorinnen

Andrea Herold und Tina Kammer

Die beiden Geschäftsführerinnen Andrea Herold und Tina Kammer von InteriorPark (www.interiorpark.com) entwickeln mit fundiertem Know-How, hohem Designanspruch und langjähriger Erfahrung zusammen mit ihrem interdisziplinären Expertenteam nachhaltige Lösungen für Innen und Außen. Seit 2014 bespielen sie in Stuttgart, als Schnittstelle zwischen on – und offline, einen Showroom, in dem die Branche zu Fachveranstaltungen zusammenfindet.

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