Warum Ecodesigner keine Unternehmenskunden finden

von susanne volz / business-tipps für ecodesigner

Ecodesigner finden aus zwei Gründen keine Kunden. Entweder, weil sie selbst keine Ahnung von nachhaltiger Produktentwicklung haben. Oder weil die Unternehmen keine Ahnung von nachhaltiger Produktentwicklung haben. Daraus ergeben sich vier mögliche Konstellationen. Und nur eine führt zum Erfolg.

Warum finden Ecodesigner keine Unternehmenskunden? Bezogen auf die Mehrheit der Designer, die sich für Ecodesigner halten, ist die Frage ganz einfach zu beantworten: weil diese Designer von nachhaltiger Produktentwicklung in Wahrheit absolut keine Ahnung haben. Das klingt hart. Ist aber so.

Dann gibt es aber noch die Anderen (jemand wie du vermutlich, wenn du diesen Artikel liest). Die, die sich wirklich mit den Themen auseinander setzen. Die es ernst meinen. Die über den Tellerrand schauen. Die dazulernen. Die wirklich wollen. Warum finden die keine Unternehmenskunden? Oder Arbeitgeber? Auch diese Frage ist einfach zu beantworten: weil die meisten Unternehmen von nachhaltiger Produktentwicklung immer noch absolut keine Ahnung haben.

Das ist blöd für die Ecodesigner, denn an dieser Stelle müssen sie etwas tun, worauf sie meistens keine Lust haben: Sie müssen dem zukünftigen Kunden erstens dessen Bedarf erklären und zweitens, dass sie selbst diesen Bedarf in bester Weise zu erfüllen in der Lage sind.

Das nennt man dann Akquise, und die mag keiner leiden. Keine neue Erkenntnis soweit. Und egal, was selbst ernannte Vertriebs-Gurus behaupten: erfolgreiche Akquise ist harte Arbeit. Da musst du also durch. Wie jeder andere auch. Sorry.

Wer die Kuh melken will, muss sich bücken.
End of story.

 

Erfolgreiche Designer haben kapiert, wie der Hase läuft. Weniger erfolgreiche nicht. Ob Eco- oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Das Gleiche kann man übrigens über so ziemlich jede Branche sagen, vor allem für die Freiberufler.

Jetzt ist es ja – zumindest habe ich das gehört – für Designer ohnehin schon hart genug, Unternehmen den wirtschaftlichen Nutzen von Designleistung zu erklären. Die Kundengewinnung also sowieso schon ein echt zähes Geschäft. Und jetzt soll der Kunde auch noch davon über-zeugt werden, nicht nur Design, sondern gleich noch Ecodesign einzukaufen?

Das engt den potenziellen Kundenkreis noch weiter ein. Oder? Nicht unbedingt. Das kommt jetzt darauf an, was du daraus machst.

Es ist doch so: von einigen Nischen abgesehen kaufen Kunden keine Produkte, nur weil sie nachhaltig sind. Kunden kaufen Produkte, weil sie sie für eine bestimmte Zweckerfüllung brauchen. Oder wollen.

In absehbarer Zukunft aber werden Kunden Produkte durchaus deswegen nicht kaufen, weil sie nicht nachhaltig sind! Sondern stattdessen auf alternative Produkte ausweichen, die den gewünschten Zweck erfüllen und außerdem nachhaltig sind.

Siehst du den Unterschied? Gehst du oder das Unternehmen von der ersten Annahme aus, ist die Zielgruppe klein und du wirst außerdem bei den Unternehmen abblitzen. Geht ihr (also du und das Unternehmen) von der zweiten Annahme aus, wäre jedes Unternehmen mit dem Klammersack gepudert, das dich nicht sofort einkauft.

Das klingt jetzt toll und zwingend. Leider sind die meisten Unternehmen noch nicht ganz bei dieser zweiten Erkenntnis. Aber manche (und nicht ganz wenige) doch immerhin schon fast. Sie brauchen nur noch eine logische Argumentationskette, die sie dahin führt. Und wenn dann der Groschen gefallen ist, brauchen sie als nächstes jemanden, der mit ihnen diesen Weg geht.

Und jetzt stell dir vor, du bist da, wenn sie diese Erkenntnis haben. Und diesen Bedarf!

Ich kann dir nicht dabei helfen, Unternehmen von der grundsätzlichen Notwendigkeit deiner Designleistung zu überzeugen. Oder deine Einzigartigkeit als Designer im Markt der Designer herauszuarbeiten. Dafür bist du der Spezialist, und ich habe von deiner Branche zu wenig Ahnung.

Aber: ich kann dir helfen, deine Kompetenz als Ecodesigner auf sehr solide argumentative Füße zu stellen. Wenn du dann bei Unternehmen vorsprichst, die immerhin schon fast ein bisschen ziemlich „willig“ sind, dann wirst du mit deiner Akquise eine sehr hohe Erfolgsquote haben.

Der Bedarf bei Unternehmen für nachhaltige Produktentwickler ist da! Jetzt geht es darum, dass du dich erfolgreich positionierst. Damit du den Einstieg findest, habe ich ein erstes Webinar erstellt. Weitere werden folgen. Zum Beispiel Webinare und Kurse dazu, wie du die fast ein bisschen ziemlich willigen Unternehmen am besten findest und ansprichst.

Aber jetzt bleiben wir erst einmal bei dem Thema, wie du nachhaltige Produkte entwickelst und Unternehmen von deiner Kompetenz überzeugst.

Das Webinar findet am 07. bzw. 08. Juni statt. Wenn du als Ecodesigner bei Unternehmen erfolgreicher sein möchtest, dann melde dich hier an:

In diesem (kostenfreien!) Webinar lernst du...

  • … wie du denken musst, um Produkte wirklich nachhaltig zu gestalten (klar, das gehört bei mir immer dazu)
  • … welchen Nutzen Ecodesign für Unternehmen konkret hat
  • … wie du Unternehmen mit deiner Kompetenz einen echten Mehrwert lieferst und
  • … mit welchen Argumenten du Unternehmen von deiner Kompetenz überzeugen kannst.

Das Webinar findet am 07. bzw. 08. Juni statt. Wenn du als Ecodesigner bei Unternehmen erfolgreicher sein möchtest, dann melde dich hier an:


Über die Autorin

Sarah Pollinger

Susanne Volz ist die Gründerin und Inhaberin von ecocircleconcept. Sie ist Umwelt­wissen­schaftlerin und Wirtschaftsjuristin und auf der Mission, ökologische Produkte zu einer Selbstverständlichkeit zu machen.

Als Schnittstelle zwischen Gestaltern, Unternehmen und der Umwelt arbeitet sie unermüd­lich daran, unternehmerischen Erfolg, verantwortungsvolles Wirtschaften und nachhaltigen Konsum zusammenzuführen.

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