Wann Sie mit Circular Product Design starten sollten

Sie haben – ob mit oder ohne die Unter­stützung von ecocircleconcept (siehe 'Solution Spaces') – ein gutes Verständ­nis der Circular Economy als Gesamt­konzept gewonnen und wissen, wie Sie Stoff­ströme (um)leiten wollen, um damit ressourcen­schonend Wert für Ihre Kunden und Ihr Unter­nehmen zu generieren. Nun halten Sie es für an der Zeit, die dafür not­wendigen Änderungen im Produkt­entwicklungs­prozess konkret anzugehen.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Auf die Circular Economy angepasste Produkte oder Anlagen können Unter­nehmen einen entschei­denden Wett­bewerbs­vorteil verschaffen. Zum einen durch größere Unabhängig­keit von Preis- und Ressourcen­risiken. Zum anderen durch gezieltere Ansprache und Befriedigung der Kunden­bedürfnisse. Damit bietet 'Circular Product Design' aktuell die besten Möglichkeit, sich aus dem sogenannten ‚Red Ocean‘ des extremen Wett­bewerbs freizu­schwimmen und sich im ‚Blue Ocean‘ neue Märkte und Ziel­gruppen zu erobern.

In diesem Beratungspaket unterstützt ecocircleconcept Sie bei der Ent­wicklung Ihrer 'Circular Product Design'-Strategie sowie bei der kon­kreten Um­setzung in Produkte. Auch hier helfen wir bei der Erstel­lung von Dokumenten zur Bean­tragung von Förder- oder Investitionsmitteln.

Chancen für Unternehmen

Kosteneinsparungen

Für die Circular Eco­nomy gestal­tete Pro­dukte sind häufig kosten­effektiver. Der Grund liegt unter anderem in geringerem Rohstoff­einsatz, effizienteren Pro­zessen sowie ein­ge­spar­ten Kosten für die End-of-Life Behandlung.

Geringere Risiken

Für die Circular Eco­nomy ge­stal­tete Pro­dukte kommen mit weniger (Primär)-Res­sour­cen aus. Da­durch sind Unter­neh­men weniger Ab­hängig von Res­sour­cen­verfüg­bar­keiten und Preis­schwan­kungen, und unter­liegen so weniger Risiken.

Der Regulierung voraus

Seit 2006 hat sich die Anzahl der klima­be­zo­genen Regu­lier­ungen um 66% erhöht, und in der EU er­heben 20 Länder Deponie­abgaben (im Wert von 2,1 Mrd. Euro). Mit CPD sind sie den Regu­lier­ungen voraus und können sicher planen.

Vom 'Ecodesign' ...

Ursprünglich verstehen wir unter ‚Ecodesign‘, wie die nach­haltige Produkt­entwicklung auch bezeichnet wird, eine kontinuierliche Ver­besserungen der existierenden Produkt­entwicklung auf Prozess- und Produkt­ebene. Diese Heran­gehens­weise unterstützt allerdings nur die Verbesserung des betrachteten Prozess­aus­schnittes (lokale Optima), zum Beispiel Vermin­derung von Aus­schuss beim Zu­schnitt oder weniger Material­ge­brauch im Produkt. Deswegen lädt sie nicht dazu ein, neue Wege der Wert­schöpfung und Wert­erhaltung zu erdenken.

Bevor wir Prozess­ausschnitte betrachten, müssen wir zunächst kritisch hinter­fragen welcher Wert über­haupt geschaf­fen, welcher Nutzen gestiftet werden soll. Dafür weiten wir unseren Betrachtungs­rahmen und unter­suchen die Architektur der Wert­schöpfung (Value Creation Architecture) selbst, und damit zum Beispiel auch das Geschäfts­modell oder die grund­sätzlichen Rahmen­bedingungen des Produkt­nutzens. Diese Heran­gehens­weise bringt uns vom 'Ecodesign' zum 'Circular Product Design'.

... zum 'Circular Product Design'

Systemisch integriertes Circular Product Design berücksichtigt und kombiniert daher drei Stufen des (Re-)design, um den Ressourcen­fluss und die Wert­schöpfung zu optimieren:

⇒ Prozess und Produkt (Re-)Design
⇒ Geschäftsmodell (Re-)Design
⇒ Paradigmen (Re-)Design

Jede dieser Stufen berührt verschiedene Lebens­zyklus­phasen von Produkten oder Services. Für jede dieser Stufen können ver­schiedene Strategien zur An­passung an die Circular Economy (‚Circular Strategies‘) angewendet werden, gleichzeitig steht keine dieser Strategien für sich alleine – sie beein­flussen sich gegenseitig.

Um Rezyklate einzusetzen und zu generieren beispiels­weise, müssen hoch­wertige und öko­nomisch prakti­kable End-of-­Life Systeme zur Ver­fügung stehen. Die Entwicklung lang­lebiger Produkte, bei denen die Perfor­mance die Ein­nahmen generiert und nicht der Verkauf, beeinflusst die Aus­wahl der dafür ein­gesetzten Materialien, die Gestaltung kritischer Teile und das Gesamt­design des Produktes, so dass es leicht gewartet oder repariert werden kann. Und schließlich können sich Rahmen­bedingungen grund­sätzlich ändern, und damit die Gestaltung von Produkten oder Services beeinflussen.

'Circular Product Design' umfasst also alle relevanten Wert­schöpfungs­stufen der Produkt­entwicklung. Um dieses Beratungspaket 'Circular Product Design' vom Beratungspaket 'Circular Business Model Innovation' abzugrenzen, befassen wir uns hier jedoch vor allem mit der Entwicklung und Gestaltung physischer Produkte für die Circular Economy. Wobei dabei selbst­verständlich andere relevante Aspekte der Wert­schöpfung berücksichtigt werden.

Kooperationspartner

Buchempfehlungen

Buchempfehlungen zum Einlesen und Nachschlagen rund um das Thema 'Circular Product Design'.