Zukunftsfähige Produkte gestalten

Gutes Ecodesign findet in der Gestaltungsphase statt. Hier müssen Sie den gesamten Produktlebenszyklus antizipieren und viele Einzelentscheidungen treffen, die insgesamt zur geringsten (oder gar positiven) Umweltlast führen. Je mehr Sie über Her­stellungsprozesse, Kreisläufe, Materialien oder Bewertung von Umweltlasten wissen, desto besser geht das. Und desto interessanter sind Sie für Unternehmen als strategischer Berater in der Produkt­entwicklung.

Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie konkret Ihr ökologisches Hintergrundwissen einbringen sollen. Denn Unternehmen fragen diese Kompetenz in den seltensten Fällten direkt bei Produktgestaltern nach. Und wenn, dann oft erst am Ende des eigentlichen Entwicklungsprozesses.

Im Moment stellt sich die Situation etwa so dar: Die Unternehmen sind im Zugzwang - je nach Branche manche mehr, manche weniger. Sie müssen langfristig ressourceneffizienter und ökologischer produzieren. Weil wir uns aber gesellschaftlich, markt- und volkswirtschaftlich gerade in einer Umbruchphase befinden, gibt es noch keine Routine für die Gestaltung nachhaltiger Produkte. Unternehmen haben deshalb Ihre Fähigkeit und Notwendigkeit als Berater für den Gestaltungsprozess nachhaltiger Produkte noch nicht konkret erkannt. Tatsächlich ist es aber so, dass Unternehmen Probleme haben, zu denen Sie als kompetenter Ecodesigner gegebenenfalls Lösungen besitzen. 

Daher müssen Sie selbst aktiv werden und immer wieder hervorheben, welchen Nutzen Sie mit Ihrer Kompetenzen als Ecodesigner für Unternehmen und deren Kunden (B2B oder B2C) bieten. Das ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Aber:

Je besser Sie die Zusammenhänge zwischen Ecodesign und dem diesbezüglichen Bedarf von Unternehmen verstehen, desto pointierter können Sie Ihren Mehrwert Ihrer Dienstleistung für Ihren Kunden auf den Punkt bringen. Und desto gezielter und einfacher können Sie sich als strategischer Berater für Ecodesign etablieren. Der Weiterbildungskurs ecodesign-to-go hilft Ihnen dabei.